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DIE ANDERE
REALITÄT, Conny & Dieter Wiergowski, Voßstraße 218, D-45966 Gladbeck
Tel.: (+49)
(0)2043-28220, E-Mail: Die-Andere-Realitaet@t-online.de,
www.d-a-r.de
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Frieden dort beginnen
wo Unfriede entsteht
Unfriede entsteht immer zuerst in unserem
Inneren. Angst vor Schmerz, Verlust, Machtlosigkeit und davor, nicht geliebt zu
sein, gepaart mit einer mehr oder weniger tiefen Existenzangst, bilden die
Basis dafür. Wir beginnen da, wo alles anfängt und alles endet; im Bewusstsein
dort, wo die meisten Menschen aufhören oder gar nie genau hinschauen. Die
Gedanken sind frei heißt es und viele glauben, dass die Kriege im Innern ihrer
selbst, nichts mit den Kriegen und Konflikten im Äußeren zu tun haben. Dem ist
nicht so. Auch Friede muss in jedem Einzelnen von uns, im tiefsten Inneren
seines Herzens und seiner Gedanken Fuß fassen, dann wird auch das Handeln des
Einzelnen auf Friede, Wertschätzung und Mitgefühl gründen und Friede auf Erden
wird keine Utopie mehr sein.
Wir wollen uns weder politisch noch
konfessionell für den Frieden einsetzen, sondern mit unserem täglichen Dasein
den Frieden leben und ein Bewusstsein wahrer Menschlichkeit an die
Öffentlichkeit tragen.
Menschlichkeit beinhaltet Toleranz, Mitgefühl,
Vernunft, Klarheit, Hingabe und Dienst am Nächsten.
Wir kämpfen nicht gegen den Krieg, sondern leben
für den Frieden
Es gibt zwei Möglichkeiten der Gewalt auf Erden
zu begegnen: Entweder sie bekämpfen, was letztlich wiederum Gewalt bedeutet,
oder indem wir alle möglichen friedlichen Aktivitäten, Gedanken, Projekte und
Menschen unterstützen. Friedliche Menschen setzen sich nicht mit Gewalt durch,
sondern mit Liebe und Verständnis für alle Seiten.
Du bist wichtig
Wir brauchen Deine Unterstützung, nicht
unbedingt in Form von Geld, sondern in Form von Präsenz. Je mehr Menschen
gleichzeitig den Frieden feiern und sich in der Öffentlichkeit dazu bekennen,
desto einfacher lässt sich eine friedvolle Welt manifestieren. Damit wir
wissen, dass wir nicht alleine sind, und Du auch nicht, kannst Du Dich in
unsere Friedenskartei einschreiben. Es sind keinerlei Kosten für Dich damit
verbunden, wir sind kein Verein und erheben keine Mitgliedsgebühren.
Die Unterschriftenlisten werden zu geeigneter
Zeit entsprechenden Regierungsstellen übergeben
Warum Kriege nicht
zwingend notwendig sind
* weil
es genügend Ressourcen für alle gibt
* weil
es genügend Geld und Arbeit für alle gibt
* weil
es ohnehin schon genug Leid, auch ohne Kriege, gibt
* weil
wir sie schon oft genug ausgefochten haben
* weil
das Resultat immer dasselbe ist: gibt nur Verlierer!
* weil
keiner sie wirklich will
* weil
wir nicht gezwungen sind, den Mächtigen dieser Welt, die Macht auch zu geben
* weil
positive Veränderungen im Bewusstsein mit Gewalt nur selten erreicht werden
können
* weil
man durch vernünftiges Verhandeln beidseitig mehr herausholen kann
* weil
die Mächtigen dieser Welt schon lange nichts mehr zu befürchten haben
* weil
Krieg nur wenigen hilft, aber vielen schadet
* weil
Kriege letztendlich wirkungslos sind
* weil
das Bewusstsein der Menschheit für den Weltfrieden bereit ist
Einige Definitionen
nach Wortstamm
* Djihad
(islam.), ...sich bemühen, ...sich anstrengen, ...streben, ...kämpfen.
* Die
silben s-l-m steht für Wohlbehalten, in Sicherheit. Islam bedeutet in Frieden
sein. Salam heisst Friede.
* Lat:
Bellare heisst Krieg führen, Bella heisst hübsch, artig.
* Krieg
heute, heisst immer auch: ...etwas bekommen wollen, ...etwas kriegen.
* Böse
heisst etwa soviel wie aufgeblasen.
* Sünde
heisst Trennung, Absondern, Unterscheidung, Spaltung, Verschliessung,
Abschottung. (lat. Scindere)
* Opfer,
lat. operari, heisst werktätig sein, arbeiten.
* Täter,
der Handelnde, der Tätige.
* Leiden:
heisst dulden, erdulden.
Die anderen Gründe
für Krieg und Frieden
Das Thema Krieg und Frieden wurde und wird wohl
überall, in allen Zeitschriften und Medien, bis zur äußersten Grenze
ausgereizt. Wir möchten dieses Thema mal von einer etwas anderen Seite
beleuchten:
Sehr hilfreich, wenn auch nicht ganz einfach,
ist das Weglassen von Bewertungen und das Einnehmenkönnen verschiedener
Standpunkte und Blickwinkel. Um sich diesem Thema annähern zu können, müssen
wir das leidige, kleinkarierte und primitive ‚Gut-Böse-Denken' überwinden. Uns
wundert sehr, dass es den Menschen nicht auffällt, dass sie, solange sie noch
in diesen veralteten Mustern denken, eigentlich immer Opfer sind. Ja, selbst
die Täter fühlen sich gedrängt, sich für den Frieden zu wehren. Und da sie
reagieren, sind sie Opfer, denn Täter agieren. Friede hat oft mehr mit
Eigenverantwortung, Offenheit und Toleranz zu tun, als mit Liebe.
Gott und Liebe eignen sich offenbar nicht um
Frieden zu erlangen. Wir wissen, dass dies ein wenig provokativ klingt, aber
lasst uns etwas genauer hinschauen. Alle Kriege werden im Namen Gottes, im
Namen der Gerechtigkeit, im Namen der Wahrheit und im Namen der Liebe geführt.
Die einen verehren ihren Gott so sehr, dass sie keinen anderen Gott neben sich
dulden. Andere wiederum sind in ihrer Liebe zum Vaterland oder zu ihrem
PartnerIn oder zum Geld und zur Macht derart verblendet, dass sie bereit sind
dafür zu kämpfen. Ja ehrlich, es ist zum Verzweifeln, der Pfarrer segnet die
Panzer, Politiker geben vor, fürs Volk und ihre Rechte zu kämpfen und... und...
und...
Gott sei Dank, gibt es uns Esoteriker! Ja, Du
hast sie schon gesehen, sie gehen in hellen Gewändern und tragen ein
immerwährendes, leicht eingefrorenes Lächeln, mit welchem sie der Finsternis
Paroli bieten wollen. Sie verstehen den Begriff ‚Lichtkrieger' genau so
verkehrt wie alle Krieger. Sie bekämpfen das vermeintlich ‚Böse' und bemerken
nicht, dass sie dabei oft selbst lieblos werden. Gemäss dem Sprichwort: "Manche
Menschen werden auf ihrem Weg zur Vollkommenheit, vollkommen...
unausstehlich!"
Sie hüllen sich in Licht, um sich vor der
Finsternis zu beschützen, schotten sich ab, (lat. Scindere = Sünde) und
glauben, bessere Menschen zu sein. Sie bemerken nicht, dass sie durch dieses
Trennen vom Nächsten sündig werden. Und dabei bekämpfen sie stets die Sündigen
(...) Sie haben noch nicht wirklich erfasst, dass die Aura mehr von innen
heraus gelöchert wird als von außen. Sie sehen das Böse, genau wie ein
Politiker, Soldat oder Glaubenseiferer, immer nur bei den Anderen. Diese gilt
es dann in ein höheres Bewusstsein zu bekehren oder zu meiden. Sie erheben sich
über andere und versuchen zu demonstrieren, wie alle anderen auch, dass sie
sich natürlich für die besseren ‚guten' Ziele einsetzen. Dabei verfangen sie
sich in innere wie auch äußere Kämpfe, die einfach sehr gut getarnt sind. Sie
tarnen ihre ‚kleinen Kriege' mit Liebe, Spiritualität und Glaube. Nichts desto
trotzt kämpfen und kämpfen sie. Das verheerendste aber ist, dass sie gegen sich
selbst kämpfen, dass sie unehrlich gegenüber sich selbst sind und dass sie all
ihre eigenen Fehler auf die anderen projizieren, auf ihre Feinde.
Alles hat zwei Seiten, auch Krieg und Frieden!
Die andere Seite von Frieden ist Krieg, genauso wie des Krieges Gegenpol oder
Geschwisterchen, der Friede ist. Damit das Spiel um Krieg oder Friede aufhört,
müssen wir jedoch einen Schritt weiter gehen. Wir müssen erkennen, dass der
Wunsch nach Frieden Krieg erzeugt. Ein wahrer Meister wendet sich nicht mit
esoterischem Kampfgebrüll gegen den Krieg nein, er hat den Frieden in sich
verwirklicht und lebt auch mit dem Krieg in Frieden. Auch Jesus und alle
anderen wahren Erleuchteten wie Buddha, Mohammed etc. haben mehr die Pharisäer
und Gelehrten angefochten als die Soldaten und Zöllner. Sie haben schon gewusst
warum. Sie wussten, dass nicht der Krieger an sich gefährlich ist, sondern die
Ideologien, welche sie herbei führen. Ideologien basieren immer auf eine
sogenannten Wahrheit. Bei mangelnder Nächstenliebe (sprich Toleranz) werden sie
jedoch von Andersgläubigen, die es immer geben wird, nicht befürwortet, sondern
bekämpft, da diese ihre eigene Ideologie gefährdet sehen. Das Problem liegt
folglich in der Intoleranz und dem Unglaube, dass alle an die selbe Wahrheit
glauben sollten, damit Friede entsteht.
Friede entsteht jedoch nicht dadurch, dass alle
das selbe glauben, sondern Andersdenkende offen und tolerant in ihrem Herzen
aufnehmen.
Sie bemühen sich mehr darum, den anderen zu
verstehen als verstanden zu werden, den anderen zu lieben als geliebt zu
werden, dem anderen zur Freiheit zu verhelfen als selbst frei zu sein, den
anderen glücklich zu machen als sich selbst. Ein hingebungsvoller Mensch ist
glücklich, wenn die anderen glücklich sind, das ist der Schlüssel der Weisen.
So lange die Menschen nicht verstehen, dass
Recht und Unrecht, Gut und Böse, eins sind, so lange hat die Menschheit keine
Aussicht auf Frieden. So lange er nicht aufhört zu sündigen in dem er andere
verurteilt und somit eine Trennung zwischen ihm und anderen macht, hat er
keinen Anspruch und keine Chance auf ein ‚Paradies'. Nun, wie kommt der Mensch
zu so einer provokanten und gefährlichen Ansicht? Dadurch, dass er sich selbst
durchschaut hat. Damit, dass er erkannt hat, dass er selbst, in seinem Inneren,
noch unzählige Kriege führt! Auch wenn sie nicht mehr rein materiell
ausgefochten werden, es sind doch Kämpfe. Und somit herrscht Krieg in ihnen.
Dies gilt für uns alle! Für unseren Zwist mit dem Nachbarn, unsere Streitereien
mit dem/der PartnerIn, unserer Rivalität mit Freunden und der Konkurrenz mit
unseren Vorgesetzten oder den alltäglichen Kämpfen mit unseren Kindern, im
Supermarkt, am Skilift, im Autoverkehr...usw.
So wie jeder Krieg einmal ganz klein begonnen
hat, so beginnt auch der Friede im Kleinen. Im ganz Kleinen. Nicht sich wehren
gegen Gewalt bringt, unserer Meinung nach, letztlich Frieden, sondern unser
eigenes friedliches Leben.
Bevor dieser kleine Innere Frieden nicht
hergestellt ist, werden große Kriege stattfinden! Genau so, wie das Fass nicht
durch eine Sintflut, sondern durch einen einzigen Tropfen zum Überlaufen kommt.
Wenn Du wirklich einen Unterschied machen willst, dann beginne friedlich zu
denken, friedlich zu fühlen, friedlich zu handeln und friedlich zu sein. Das
braucht weitaus mehr Mut, als in den Krieg zu ziehen. Werde zum Frieden selbst!
Bekämpfst Du das Böse und wenn auch noch so esoterisch, politisch oder gläubig,
dann nährst Du es. So lange Du Kriege verurteilst, wird es sie geben, so oft wie
Du Gewalt bekämpfst, wirst Du sie erleben und so lange Du glaubst im Recht zu
sein, wirst Du Unrecht begegnen.
Denn noch immer gilt die alte Weisheit: Wenn
keiner in den Krieg ziehen würde, dann könnten auch keine stattfinden!
Gibt es denn noch andere Gründe, weshalb
heutzutage einer in den Krieg zieht? Natürlich, nämlich die Angst vor den
Konsequenzen. Diese ist verantwortlich dafür, dass die meisten Soldaten lieber
kämpfen als arbeitslos oder im Gefängnis enden. Wäre es da nicht gut, zu
ergründen, woher diese Angst kommt? Es könnte die Angst vor Schmerz, vor dem
Tod sein und was glaubt Ihr, wozu sie führen wird? Genau, es führt dazu, dass
die Menschen leiden und sterben, so oder so. Doch keiner stirbt mehr als einer,
welcher der Angst erliegt. Ja, all die glorreichen Kämpfer und Soldaten sind im
Grunde genommen schon tot, wenn sie in den Krieg ziehen. Auf dem Schlachtfeld
werden sie dann nur noch umgebracht. Das ist nicht das Schlimmste, das
Schlimmste ist dieser geistige Tod, dem sie bereits erlegen sind.
Und wie steht es mit Dir? Bist Du auch schon
gestorben? Tust oder sagst Du ebenfalls Dinge, die Du nicht tun oder sagen
würdest, wenn Du der reichste Mensch auf Erden wärst? Sei ehrlich! Was tust Du
täglich so alles, was Du unter bestimmten Umständen nicht tun würdest? Finde
etwas! Dann hast Du Möglichkeiten an Dir und Deinen Ängsten zu arbeiten. Dann
kannst Du Deine Wiedergeburt bereits auf Erden erleben. Oder möchtest Du lieber
weiterhin die Welt verändern und am Ende bemerken, dass alle Deine Bemühungen
relativ unfruchtbar waren? Möchtest Du weiterhin versuchen, den Frieden
herbeizubeten oder herbeizumeditieren? Möchtest Du weiterhin so tun, als ob
sich verstecken und in meditativer Sicherheit sein, Friede erzeugen könnte?
Wenn das funktionieren würde, dann wäre es längst schon geschehen! Was aber ist
tatsächlich geschehen?
Tatsächlich wüten mehr Kriege als je zuvor und
alle drehen sie sich um Geld, Macht und Glaube. Geld zu haben ist sicherlich
schön, davon aber nicht genug zu kriegen ist fatal. Und so ist es auch mit der
Liebe, mit Macht und mit Gott. Wer hat, der kann teilen, wer nicht hat, der
will es von anderen und wer zuviel davon hat, läuft Gefahr überfüllt und
vergiftet zu werden. So ist es auch mit spirituellen Dingen. Nicht das Ding an
und für sich ist gefährlich, sondern die Dosierung macht den Unterschied.
Eine etwas andere
Betrachtung über Gewalt
Je schwächer der Mensch, desto brutaler sind
seine Waffen.
Der Mensch greift naturgemäß zur Waffe, wenn er
sich schwach und unterlegen fühlt. Starke Menschen sind oft von einer
beeindruckenden Friedfertigkeit und Sanftheit geprägt. Auch Du selbst benutzt
Deine Waffen nur dann, wenn Du glaubst, physisch oder psychisch, in Gefahr zu
sein. Es ist nichts ‚Böses' dabei, es zeigt nur, dass sich der Mensch in Angst
und Furcht befindet. Waffengebrauch ist so gesehen eigentlich immer Notwehr.
Bevor ein Mensch zu diesen greift, wurden von der Gemeinschaft schon unzählige
Signale der Not übersehen oder einfach missachtet. Da des Menschen Fähigkeit zu
fühlen in den letzten Jahrhunderten stark abgenommen hat, bemerken sie solche
Signale und Zeichen oft erst zu spät. Dasselbe können wir unschwer auch im
Zusammenhang mit des Menschen Umgang mit der Natur beobachten. Der Mensch hat
sich seit ewigen Zeiten der Natur unterlegen gefühlt und deshalb stets
versucht, sie zu bezwingen. Es wäre zwar möglich, doch nicht auf diese Art und
Weise. Also, da er sie nicht bezwingen konnte, begann er sie sukzessive zu
zerstören. Genau dasselbe Muster übernahm er in seinen zwischenmenschlichen
Beziehungen. Die meisten Menschen befinden sich stets im Kriegszustand oder
zumindest in Alarmbereitschaft. So angespannt ist jedoch eine harmonische
Beziehung, weder zu Menschen noch zur Natur, möglich. Ich befürchte, wenn die
Menschen so weiter machen, dass es endet, wie es enden muss; in Tod und
Verwesung.
Tod und Verwesung stehen jedoch im Gegensatz zu
Erleuchtung und Transformation.
Transformation von Gewalt geschieht durch das
Annehmen der Gewalten, durch das Annehmen, Lieben und Verstehen der
Schöpfungsgesetze. Durch Umsetzung der Feindesliebe und durch die Erkenntnis,
dass es keine Gegen-, sondern nur Mitspieler gibt.
Waffen sind nicht nur Pistolen, Bomben, Messer
und Kanonen. Es gibt auch weitaus verletzendere Waffen, nämlich psychologische.
Psychisch lässt sich ein Gegner oft viel länger und ausgiebiger verletzen und
foltern, ohne dass körperliche Spuren ersichtlich sind. Psychoterror ist die
gebräuchlichste Waffe der Menschen. Fast die gesamte Menschheit lebt in Angst und
mit einem Gefühl der Schwachheit.
Dann suchen sie sich den nächst besten
Schwächeren und spielen ihm gegenüber die eigenen Schwächen als Stärken aus und
missbrauchen ihre Macht. Da der Nächste nur dort verletzlich ist, wo er schwach
ist, entwickelt sich ein Kampf von besonderer Brutalität.
Es wird ständig in noch nicht verheilte Wunden
gestochen und stets auf die bereits vorhandenen blauen Flecken geschlagen. Oft
sind die vermeintlichen Sieger selbst darüber erstaunt, wie groß der Schaden
ist, den sie angerichtet haben. Und irgendwann kommt die Reue, dann beginnt die
Heilung, dann entsteht Heilung (leider durch Leid). Heilung wäre grundsätzlich
jedoch nicht notwendig, wenn erst gar keine Verletzungen zugefügt würden. Aber
eines ist sicher, Du verletzt immer nur Dich selbst damit. Denn Du und Dein(e)
Nächste(r) sind in Wahrheit Eins. Deshalb, liebe Menschen, erhebet nicht die
Hand gegeneinander, es lohnt sich nicht! Erhebet sie auch nicht gegen Eure
Übernächsten, die Tiere, es lohnt sich nicht! Es wäre in der Tat wesentlich
weiser, auch die andere Wange hinzuhalten, dann wäre der Gewalt bald ein Ende
gemacht. Aber wie schon gesagt, das bräuchte weitaus mehr Mut als zu kämpfen.
Ein Appell an die
Vernunft
Vernunft ist die Tugend, den Verstand kombiniert
mit dem Herzen über die Emotionen zu stellen.
Wir sind eine Familie
Das Friedens- und Familienbewusstsein ist eine
universelle Angelegenheit
Nächstenliebe bedeutet, dass man den und die
Nächsten lieben soll. Und da man Liebe nicht vorspielen kann, beschränkt sich
ihre Ausdehnung bei den meisten Menschen auf Familienmitglieder und Partner
sowie engste Freunde. Für die meisten hört hier die Nächstenliebe auf. Ich
nenne diese Liebe: Fortgeschrittene Eigenliebe. Es handelt sich hierbei meist
noch nicht um Nächstenliebe, da Nächstenliebe selbstlos ist. Diese Stufe kommt
unmittelbar nach der naturgemäßen Kindesliebe zwischen einem Kind und Ihren
Eltern. Allen voran die Mutterliebe.
Es ist keine Kunst, seine eigenen Kinder zu
lieben und es ist auch kein Verdienst, seinen Partner und seine Freunde zu
lieben und ebenso wenig ruhmreich ist es, jene zu lieben, die Dich lieben. Denn
diese Erwiderung erfolgt automatisch. Immer ist darin ein Eigennutz enthalten.
Nicht, dass man es deswegen nicht tun sollte, aber glaube nicht, schon ein
großer Liebender oder eine große Liebende zu sein, bloß weil Du fünf oder zehn
Menschen liebst.
Den Nächsten zu lieben heißt, die gesamte
Schöpfung und alles darin enthaltene Leben zu lieben. Und auch dies geschieht
automatisch. Je mehr Du Dich ausdehnst, je weiter Deine Schwingung reicht,
desto mehr wirst Du alles lieben, was sichtbar und auch unsichtbar mit Dir in
Berührung kommt. Alles womit Du Dich aufgrund Deines ausgeweiteten Herzens
verbunden hast. Sollte es Dir jemals nicht gelingen, etwas oder jemanden zu
lieben, brauchst Du Dich nur mit ihm zu verbinden. Durch diese Verbindung
entsteht ein so großes Verständnis des Wesens anderer Schöpfungsteile, das
automatisch Liebe in Dir aufsteigen wird. Es ist eine ungebundene, bedingungslose,
verbundene und verbindliche Art der Liebe, die dann entsteht. Du liebst dann
nicht mehr aus bestimmten Gründen heraus, sondern einzig des Lebens wegen. Du
wirst alle und alles nur schon deshalb lieben, weil es sie gibt. Alleine die
Existenz dessen was ist, genügt Dir dann vollauf um die größtmögliche Liebe in
Dir zu verspüren. Es handelt sich bei der Nächstenliebe also um eine, wie ich
sie nenne, grundlose Liebe.
Alle anderen Gründe zu lieben oder zu hassen,
entstehen aus Bewertungen heraus. Die normale Durch-schnittsliebe ist also eine
Bewertungsliebe. Bewertungsliebe kann sich laufend ändern, sobald der andere
sich ändert und somit Deiner Bewertung nicht mehr entspricht, die grundlose
Liebe nicht. Bewertungsfreie Liebe ist deshalb so schön, weil sie eine ruhige,
emotionslose, gefühlsvolle, klare und nicht einschränkende Liebe ist. Sie kann
immer von beiden Seiten und unter allen Umständen ausgetauscht werden, weil
diese auf einer ganz anderen Ebene fließt, von Ursprung zu Ursprung sozusagen.
Stell Dir vor, wie es ist, bedingungslos geliebt
zu werden. Geliebt zu werden nicht, weil Du etwas tust oder bist, sondern
einfach nur deswegen, weil es Dich gibt. Keine Leistung wird von Dir erwartet
und nichts was Du tust kann falsch sein... Und stell Dir vor, Du könntest
andere einfach so lieben (nicht bloß akzeptieren), wie sie sind. Nicht, weil
sie so oder anders sind, sondern einfach deswegen, weil sie sind... Genau, Du
würdest schlagartig in einer vollkommen anderen Welt leben, Du würdest Dich,
ohne mehr dazutun zu müssen, augenblicklich auf der höchsten Ebene des
menschlichen Seins befinden!
Ein wirksameres und einfacheres Angebot gibt es
nicht. Und dennoch beginnt diese große Liebe zu allem was ist bereits im
kleinsten Rahmen, zwischen Dir und Deinem Nächsten. Du solltest auch nicht
warten, bis der andere den Anfang macht, und nach Streitigkeiten solltest Du
keine Bedingungen zur Versöhnung setzen. Sei friedfertig in jeder Situation,
wohlwissend, dass der andere nicht weiß, was er tut oder getan hat. Kläre alle
Grenzverletzungen und gegenseitige Übergriffe so rasch als möglich auf, richte
Dich neu aus und handle danach. Entweder führt die Ausrichtung, wenn sie
konform mit der Deines Partners/Deiner Partnerin läuft, in eine gemeinsame
Zukunft, oder auch nicht. Du solltest Dich auch nicht scheuen, den für Dich
richtigen Weg gegebenenfalls alleine zu gehen. Du hast nichts zu verlieren, die
Liebe kann auch einseitig weitergehen. Liebe braucht keine Erwiderung, solange
sie bedingungslos ist. Wir meinen damit jedoch nicht, dass man sich bei den
geringsten Schwierigkeiten aus dem Staub machen soll, aber es macht ebenso
wenig Sinn, in einer partnerschaftlichen Situation zu verharren, die
aussichtslos ist. An welchem Punkt sie jeweils steht, kannst nur Du für Dich
entscheiden. Wir erleben jedoch stets, dass die Menschen gerade solche
Situationen meist falsch einschätzen. Entweder zu schlimm oder zu harmlos. Dies
tun sie, weil sie einer Veränderung der Situation, die früher oder später
sowieso fällig wird, ausweichen möchten. Etwas mehr Einsicht wäre hier bestimmt
angebracht. Nur wer Mut zur Einsicht hat, hat im Leben noch Aussichten. Hier
entscheidet sich, ob das partnerschaftliche Leben lebendig bleibt, oder ob es
langsam abstirbt. Tote Beziehungen enden in Zorn oder Teilnahmslosigkeit. Das
einstige Miteinander wird zum Gegeneinander. Dies gilt auch für Nationen
untereinander.
Wer letzten Endes nicht fähig ist, seine Feinde
zu lieben, kann Nächstenliebe noch nicht in seiner höchsten Qualität
verwirklichen und so etwas wie ein Weltfriede wird weiterhin die Utopie einer
träumenden Menschheit bleiben. Lasst uns aufwachen und unseren inneren Frieden
wieder zu einem universellen Frieden aller Völker, Rassen und
Glaubensrichtungen erstehen.
Jetzt kann Frieden in der Welt beginnen, jetzt
kannst Du den Frieden in Dir selbst wiederherstellen, nicht morgen, denn morgen
könnte es bereits zu spät sein.
Unsere Funktion
Wie wir uns für den Frieden einsetzen
* Weder
politisch noch konfessionell, sondern ganz einfach menschlich.
* Wir
sind geprägt von Respekt und Wertschätzung gegenüber jeder Hautfarbe und
Religionszugehörigkeit. Wir möchten uns in der Öffentlichkeit für ein
tolerantes Umgehen miteinander einsetzen und die Sinnlosigkeit längst
verlorener zukünftiger Kriege debattieren.
* Wir
sprechen als Vertreter aller Menschen, im Speziellen all jener, die sich zu
einem Manifest des Friedens bekennen.
* Wir
möchten eine positive Präsenz in möglichst vielen TV-Interviews,
Rundfunksendungen und Zeit-schriften sowie Zeitungen demonstrieren und eine
spirituelle Sicht der Dinge ins Spiel bringen. Wir möchten nichts und niemanden
bekämpfen, sondern überall verbinden und als eine Brücke des Verständnisses der
Wichtigkeit eines Weltfriedens fungieren.
* Im
Weiteren planen wir verschiedene Kongresse und Veranstaltungen durchzuführen,
deren Thematik Friede ist. Gemeinsam mit vielen Berühmtheiten treten wir als
Verbund an die Öffentlichkeit. Wir sind sicher, gemeinsam mit Euch allen etwas
bewegen zu können und die Menschen dazu inspirieren zu können, den Frieden in
sich selbst zu verwirklichen, normale spirituelle Ansichten so verständlich wie
möglich unter die Menschen zu bringen, um ihnen einen Denkanstoss zu
vermitteln.
Unsere Ziele
Weltfrieden und Frieden in allen Menschenherzen
* Unser
Ziel ist es, eine mögliche Basis zu offerieren die Friede unter den Menschen
begünstigt. Eine Basis vor allem im Denken der Menschen, in ihren Ansichten und
Bewertungen, und ihrer Haltung gegenüber Andersdenkenden. Das heisst, wir
wollen das Massenbewusstsein in der Richtung unterstützen, dass weniger
Aggressionen geschürt, weniger Gewalt angewendet und mehr Vernunft benutzt wird
um diese unsere Erde und unser Universum in seiner schönsten Form unseren
Kindern zu hinterlassen.
* Ein
weiteres Ziel ist das Sammeln möglichst vieler Adressen und Unterschriften von
an Frieden interessierten Menschen.
* Die
Unterstützung vieler Prominenter aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur für
den Frieden zu gewinnen und die Zusammenarbeit mit weiteren nationalen und
internationalen Friedensbewegungen.
* Als
ein Bündnis von Menschen für Menschen von der Öffentlichkeit anerkannt, ernst-
und wahr-genommen zu werden.
Unsere Ressourcen
... werden ständig wachsen
* Wir
verfügen über die Zeitung DIE ANDERE REALITÄT, über Spirituelle LehrerInnen wie
Bruno Purusha Würtenberger sowie über viele SchriftstellerInnen, MusikerInnen
und KünstlerInnen, GeistheilerInnen, Gelehrte und vor allem über ein riesiges
Feld Tausender Menschen, welche, so sie es mit ihrer Unterschrift bezeugen, den
eigentlichen Kern der Sache ausmachen.
* Eine
Homepage ist in Planung, womit sich nochmals ein weites Feld eröffnet.
Prominenten-Liste für
die Öffentlichkeit
* Eine
Möglichkeit, Gutes zu tun für einflussreiche Menschen aus allen Bereichen
* Wir
führen eine Liste bekannter Persönlichkeiten, die bereit sind, sich für den
Frieden zu zeigen.
* Sie
wird ständig ergänzt und auf Wunsch veröffentlicht.
Bücherempfehlungen
Bücher, die helfen, den inneren Frieden
wiederherzustellen (Zu bestellen unter: Bruno Würtenberger, Landesverband CH,
Im Weiher 2, CH-8330 Hermatswil-ZH, Telefon: +41/ (0)1 / 951-04-05 Fax:
...18-00 oder E-Mail: BrunoW@swissline.ch)
* KLARTEXT
- Wie Du werden und erreichen kannst, was Du sein und haben möchtest, von Bruno
Purusha Würtenberger / Schweiz. Eine Fundgrube an spirituellen Lebensweisheiten
und wertvolle Tipps für das Meistern des Alltags.
* Gespräche
mit Gott (Band 1,2 und 3), Neale D. Walsh
* Der
achtfache Pfad - von Lama Surya Das
* Gewaltfreie
Kommunikation, Aufrichtig und einfühlsam miteinander sprechen, von Marshall B.
Rosenberg
* Schöpferische
Freiheit - von Krishnamurti
* Freudvoller
Weg - von Geshe Kelsang Gyatso
* Tage
wie Perlen - von Barbara Trapp-Hüngerle
* Alles
ist Gott - Anleitung für das Spiel des Lebens, von J. Holey und H. Dietrich
Bitte glauben Sie nicht alles, was Sie in den
empfohlenen Büchern lesen, sondern überprüfen Sie es und probieren Sie es aus.
Erst dann können Sie entscheiden, ob es für Sie funktioniert oder nicht, ob Sie
etwas davon annehmen können oder die Ratschläge lieber beiseite legen.
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